Prolog: Vom Verstehen zum Gestalten

Es war der Tweet des Interaction Designers Nathan Bowers, der vor einiger Zeit mein Unbehagen mit etwas auf den Punkt brachte, was heutzutage leider häufig mit AB-Testing einhergeht: übertriebener Aktionismus.

“A/B testing is like sandpaper. You can use it to smooth out details, but you can’t actually create anything with it.” (Nathan Browers)

Auch in meinem beruflichen Alltag als Webpsychologe & UX Concepter kommt es immer wieder vor, dass man nicht die Zeit für fundierte Analysen bekommt, die sinnvoll wäre. Oft wird den “Quick wins” und “Low hanging fruits” der Vorzug gegeben, um schnell und viel zu testen. Es verwundert dann wenig, wenn am Ende bestenfalls nur mickrige Uplifts im nicht mal einstelligen Bereich dabei herumkommen. Wenn man Pech hat, geht das Ganze sogar nach hinten los, denn:

“Best practices are not your practices.” (Lars Johansson, Outfox Stockholm)

Dieser hoffnungsvolle Blog ist der Versuch, eine Lanze zu brechen für die Entschleunigung beim Webdesign und der Conversion Optimierung. Ich möchte Erkenntnisse beisteuern, die helfen, ein besseres Verständnis für psychologische Zusammenhänge im Web und die Bedürfnisse seiner Nutzer zu entwickeln. Dinge wie Zielgruppenanalyse, Customer Journey und Uselabs kosten natürlich Zeit, doch sie sind die Grundlage für wirklich erfolgreiches Webdesign und hohe Conversion Uplifts.

“Wenn ich eine Stunde Zeit hätte, die Welt zu retten, würde ich 55 Minuten damit verbringen, das Problem zu definieren und 5 Minuten, es zu lösen.” (Albert Einstein)

Erst verstehen, dann gestalten.

 

 

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